Im Gelände fahren
Abseits der Straße
Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Reifen sowie den Luftdruck.
Sorgen Sie dafür, dass die Reifen stets mit dem korrekten Luftdruck gefahren werden.
Dieser wird vom Fahrzeughersteller vorgegeben. Die entsprechende Angabe finden Sie
an der Fahrzeugtürkante, an der B-Säule, auf der Klappe des Handschuhfachs oder an
der Tankklappe. Im Betriebshandbuch ist sie ebenfalls aufgeführt. Die Zahl auf der
Reifenflanke ist nicht der empfohlene Luftdruck, sondern der maximale Luftdruck für
den Reifen. Überprüfen Sie außerdem die Profiltiefe Ihrer Reifen. Eine angemessene
Profiltiefe verhindert Aquaplaning.
Nehmen Sie für den Fall, dass Sie stecken bleiben, alles Notwendige mit.
Sorgen Sie dafür, dass Sie für den Fall, dass Sie stecken bleiben, die notwendige
Ausrüstung dabei haben, besonders im Winter. Stets mitführen sollten Sie ein Ab-
schleppseil, eine Schaufel, Schneeketten und Handschuhe. Weitere Informationen
zur Fahrweise mit Allradantrieb im Winter finden Sie unter: „Tipps zur Fahrweise im
Winter".
Informieren Sie vorher andere über Ihren Aufenthaltsort.
Teilen Sie im Vorfeld jemandem mit, wohin Sie fahren. Besorgen Sie sich detaillierte
Karten. Unternehmen Sie Touren möglichst nicht allein, und reisen Sie in Begleitung
eines anderen Fahrzeugs.
Halten Sie Abstand.
Halten Sie Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Folgen Sie einem anderen Fahr-
zeug niemals zu dicht einen Hang hinauf oder hinunter.
Lernen Sie, das umliegende Gelände zu lesen.
Sie sollten unbedingt wissen, womit Sie bei dem befahrenen Untergrund rechnen
müssen, vor allem im Winter, wenn Landschaftsteile möglicherweise unter zahl-
reichen Schneeschichten verborgen sind.
Inspizieren Sie das Fahrzeug nach Geländefahrten, ehe Sie auf der Straße fahren.
Befassen Sie sich damit, wie und wann in schwerem Gelände die Differenzialsperre
einzusetzen ist.
Befassen Sie sich damit, wie und wann in schwerem Gelände die Differenzialsperre
einzusetzen ist.
Sperren Sie bei Fahrten im schweren Gelände grundsätzlich das Differenzial, denn die
großen Aufhängungsbewegungen können ein Durchdrehen der Räder hervorrufen. Auf
äußerst unwegsamen Pisten sollten Sie einen niedrigen Gang einlegen, um ohne
ständige Betätigung von Kupplung und Bremse in langsamem, gleichmäßigem Tempo
zu fahren.
Stellen Sie sich auf den Umgang mit Matsch und Sand ein.
Bei dieser Art Gelände ist Schwung das A und O. Auf weichem Untergrund und in tiefem
Sand müssen Sie das Fahrzeug stets in Bewegung halten. Setzen Sie die Differenzial-
sperre ein. Wählen Sie den höchsten geeigneten Gang, und lassen Sie ihn eingelegt,
bis Sie wieder festen Untergrund erreicht haben. Legen Sie niedrige Gänge ein, damit
Sie ohne die Gefahr, stecken zu bleiben und nicht wieder anfahren zu können, be-
schleunigen können.
Korrektes Anhalten und Anfahren.
Halten Sie stets auf einer ebenen, festen Fläche oder mit dem Fahrzeugbug Richtung
Tal. Das Anfahren auf weichem Untergrund oder einen Hang hinauf kann Probleme be-
reiten. Fahren Sie in einem niedrigen Gang und mit minimaler Motorleistung an. Dre-
hen Sie den Motor nicht zu hoch, wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist.
Das kann dazu führen, dass sich die Räder eingraben.
Stellen Sie sich auf den Umgang mit eingesunkenen Rädern ein.
Wenn die Räder in weichen Untergrund einsinken, legen Sie etwas unter die Räder,
z.B. Sandbleche, Matten oder Leitern.
Machen Sie sich die Grenzen Ihres Fahrzeugs klar – werden Sie nicht übermütig.
Zwar wird über den Antriebsstrang an alle vier Räder Kraft übertragen, doch auf ver-
schneiten, vereisten Straßen kann das Fahrzeug nicht besser bremsen als ein zwei-
radgetriebenes Auto. Bedenken Sie zudem, dass Fahrzeuge mit hohen Aufbauten
zum Kippen neigen.
