Auto fahren bei Nässe

Wenn Sie diese Tipps beachten, kommen Sie auf nassen Straßen nicht ins Schleudern.

 


 

Prüfen Sie regelmäßig Ihre Reifen...

Sorgen Sie dafür, dass die Reifen stets über den korrekten Luftdruck verfügen. Dieser wird vom

Fahrzeughersteller vorgegeben.Die entsrechende Angabe finden Sie an der Fahrzeugtürkante, an

der B-Säule, auf der Klappe des Handschuhfachs oder an der Tankklappe. Im Betriebshandbuch ist

sie ebenfalls aufgeführt. Die Zahl auf der Reifenflanke ist nicht der empfohlene Luftdruck,sondern der

maximale Luftdruck für den Reifen. Überprüfen Sie außerdem die Profiltiefe der Reifen. Eine

angemessene Profiltiefe verhindert Aquaplaning.

 


 

Fahren Sie langsamer.

Regen vermischt sich mit Schmutz und Öl auf der Fahrbahn und schafft so rutschige

Straßenverhältnisse.Um nicht ins Rutschen zu geraten, fahren Sie am besten langsamer.

Bei geringeren Geschwindigkeiten hat die Lauffläche der Reifen  mehr Kontakt mit der Straße,

was zu einer besseren Traktion führt.

 


 

Wenn Sie ins Schleudern kommen...

Selbst der vorsichtigste Fahrer kann mit seinem Fahrzeug ins Schleudern kommen. Wenn das

geschieht, dürfen Sie keinesfalls heftig auf die Bremse treten. Wenn das Fahrzeug über ein

Antiblockiersystem (ABS) verfügt, sollten Sie die Bremse nicht pumpenartig betätigen. Treten

Sie die Bremse gleichmäßig fest, und lenken Sie in die Richtung, in die das Fahrzeug ausbricht.

 


 

Halten Sie Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Das Fahren bei Nässe erfordert den vorsichtigen Umgang mit Lenkung, Kupplung, Bremse und

Gaspedal sowie einen größeren Spielraum für Fehler und Notfälle. Wenn Sie im Regen eine Fahrt

antreten, sind Ihre Schuhe wahrscheinlich nass, weshalb Sie damit leicht von den Pedalen

abrutschen können. Gehen Sie mehrfach mit den Schuhen über die Gummimatten oder den

Teppich des Fahrzeugs, bevor Sie den Motor anlassen. Alle Autofahrer sollten regelmäßig

überprüfen, ob Scheinwerfer, Heckleuchten, Bremslichter und Blinker einwandfrei funktionieren.

Auf nassen Straßen verdreifacht sich der Bremsweg gegenüber trockenen Straßen. Daher ist es

wichtig, nicht zu dicht aufzufahren und deutlich mehr als die halbe Tachoanzeige in

Metern Abstand zu halten.

 


 

Fahren Sie bei starkem Regen besonders defensiv.

Verzichten Sie weitgehend auf die Bremse. Nach Möglichkeit sollten Sie die Geschwindigkeit

zurücknehmen, indem Sie vom Gaspedal gehen. Schalten Sie die Scheinwerfer ein, auch bei

leichtem Regen. Damit haben nicht nur Sie eine bessere Sicht, sondern Sie sind auch von

anderen besser zu erkennen. Wenn Ihr Fahrzeug Tagfahrleuchten aufweist, sollten Sie

diese einschalten, damit Sie vom nachfolgenden Verkehr besser zu sehen sind.

 


 

Bereiten Sie sich auf die Fahrt vor.

Das Fahren bei Nässe erfordert den vorsichtigen Umgang mit Lenkung, Kupplung, Bremse

und Gaspedal sowie einen größeren Spielraum für Fehler und Notfälle. Wenn Sie im Regen

eine Fahrt antreten, sind Ihre Schuhe wahrscheinlich nass, weshalb Sie damit leicht von den

Pedalen abrutschen können. Gehen Sie mehrfach mit den Schuhen über die Gummimatten

oder den Teppich des Fahrzeugs, bevor Sie den Motor anlassen. Alle Autofahrer sollten

regelmäßig überprüfen, ob Scheinwerfer, Heckleuchten, Bremslichter und Blinker

einwandfrei funktionieren.

 


 

Lernen Sie, wie Sie Aquaplaning vermeiden und damit umgehen.

Zu Aquaplaning kommt es, wenn sich vor den Reifen mehr Wasser ansammelt, als durch das

Fahrzeuggewicht verdrängt werden kann. Aufgrund des Wasserdrucks wird das Fahrzeug

angehoben und schwimmt auf einer dünnen Wasserschicht zwischen Reifen und Straße. Dabei

kann das Fahrzeug den Fahrbahnkontakt komplett verlieren, und es besteht die Gefahr, dass

Sie aus Ihrer Fahrspur rutschen oder ganz von der Straße abkommen. Zur Vermeidung von

Aquaplaning sollten Sie dafür sorgen, dass die Reifen stets den richtigen Luftdruck und eine

angemessene Profiltiefe aufweisen. Fahren Sie zudem langsam, und vermeiden Sie Spurrillen

und Senken. Wenn es doch zu Aquaplaning kommt, dürfen Sie nicht abrupt bremsen oder lenken.

Dadurch könnte der Wagen ins Schleudern geraten. Gehen Sie sacht vom Gaspedal, bis das

Fahrzeug langsamer wird und Sie spüren, dass wieder Haftung besteht.

 


 

Bei zu starkem Regen: Anhalten!

Bei starkem Regen können die Wischerblätter überfordert sein. Über die Windschutzscheibe

fließt dann ein fast ununterbrochener Wasserstrom. Wenn die Sicht so eingeschränkt ist,

dass der Straßenrand und andere Fahrzeuge bei sicherem Abstand nicht mehr zu erkennen

sind, ist es an der Zeit, anzuhalten und auf ein Nachlassen des Regens zu warten. Am

besten halten Sie an Rastplätzen oder an anderen geschützten Stellen. Wenn sich nur

der Straßenrand anbietet, sollten Sie so weit wie möglich rechts rüberziehen und das

Unwetter abwarten. Lassen Sie die Scheinwerfer angeschaltet, und schalten Sie

zusätzlich die Warnleuchten ein, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.

 


 

Einsetzender Regen lässt die Straße äußerst rutschig werden.

Bei einsetzendem Regen sind die Straßen besonders schwer befahrbar, da Schmutz

und Öl auf der trockenen Fahrbahn sich mit dem Wasser verbinden und einen ziemlich

rutschigen Film bilden. Autofahrer haben weniger Kontrolle über ihr Fahrzeug und sollten

deshalb in der ersten halben Stunde nach Einsetzen des Regens besonders vorsichtig sein.

 


 

Bewölkung vermindert die Sicht.

Lassen Sie beim Überholen besondere Vorsicht walten.

 


 

Trocknen Sie nach dem Durchfahren stehenden Wassers die Bremsen.

Nach der Fahrt durch stehendes Wasser, das bis an die Bremsbacken heranreicht, sollten

Sie die Bremsen leicht betätigen, um sie zu trocknen.

 


 

Fahren Sie nicht im übermüdeten Zustand.

Legen Sie mindestens alle zwei Stunden oder alle 200 Kilometer eine Pause ein.

 


 

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