Wie Sie im Sommer entspannt Auto fahren
Seien Sie sich über Ihren körperlichen Zustand im Klaren.
Sie müssen uneingeschränkt sehen und hören können sowie wachsam und
reaktionsschnell sein. Unter folgenden Voraussetzungen sollten Sie niemals fahren:
Sie haben Alkohol getrunken. Sie haben verschreibungspflichtige oder rezeptfreie
Arzneimittel zu sich genommen, die Schläfrigkeit hervorrufen können. Sie stehen
unter dem Einfluss von Drogen, die Ihre Leistungsfähigkeit oder Wahrnehmung
beeinträchtigen können. Sie sind sehr müde. Sie stehen unter starkem Stress, dies
kann dazu führen, dass Sie leichtsinnig werden.
Arbeiten Sie bewusst an einer besseren Selbsteinschätzung und Einstellung.
Die Selbsteinschätzung des Fahrers spielt eine wichtige Rolle, damit er nicht Situationen
herbeiführt, die er nicht bewältigen kann. Dies gilt, egal ob Sie allein im Auto sind oder
Passagiere dabei haben.
Überprüfen Sie als älterer Fahrer regelmäßig Ihre fahrerischen Fähigkeiten.
Das Lebensalter und langjährige Fahrpraxis allein sind noch keine ausreichenden Indikatoren
für die fahrerischen Fähigkeiten. Mit zunehmenden Lebensalter können das Reaktions- und
Sehvermögen unbemerkt nachlassen. Unterziehen Sie sich deshalb regelmäßig einem
ärztlichen Check.
Pannen bei Nacht erfordern besondere Umsicht
Bei einer nächtlichen Panne sorgen Sie dafür, dass Ihr Fahrzeug für andere
Verkehrsteilnehmer zu erkennen ist. Schalten Sie die Warnleuchten ein.
Halten Sie nach Möglichkeit am Straßenrand. Stellen Sie das Fahrzeug nicht
direkt hinter einer Kuppe oder Kurve ab. Orientieren Sie sich an den
Reflektoren der Straßenpfosten oder an sonstigen nützlichen Signalzeichen,
um nachts nicht von der Fahrbahn abzukommen.
Fahren Sie der Situation angepasst.
Eine zu langsame Fahrweise kann zwar gefährlich sein, doch unter schwierigen Bedingungen,
etwa bei Nebel, Regen, Schnee oder grellem Sonnenlicht, sollten Sie grundsätzlich die
Geschwindigkeit reduzieren. Sie sollten weder rasen noch ungeduldig werden.
